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Achja, falls ihr euch eigentlich fragt, warum es hier keine kommentierten Boosts (Retweets) gibt: Das ist kein fehlendes Feature, sondern eine bewusste Design-Entscheidungen, damit die Accounts mit den meisten Folgenden nicht automatisch die Konversation dominieren.

Details dazu und noch viel mehr Design-Entscheidungen zu Hate-Speech und Co. gibt hier (englisch): blog.joinmastodon.org/2018/07/

@marco Größter Unsinn hier überhaupt. Schön, das man da bei Friendica aus der Reihe tanzt.

@marco Ich verstehe die Motivation. Aber sie gefällt mir trotzdem nicht.

Ich will Beiträge boosten und sie dabei kommentieren können. Also muss ich das mühsam manuell machen.

Das fehlen des Features löst das Problem also gar nicht. Es schafft nur ein neues.

@umrath Ich verstehe was Du meinst. Das Feature habe ich auch lange Zeit sehr vermisst. Die Idee ist aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr über Menschen zu sprechen, sondern mit ihnen. D.h. statt dem kommentierten boosten einfach unter dem Toot kommentieren. Anders als bei Twitter erscheinen solche Kommentare unter einem Toot auch in der Timeline von anderen, sodass eine Konversation entsteht.

Der Vorteil: Die Diskussionen sind automatisch etwas weniger polarisiert.

@marco Interessanter Ansatz.
Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht andere Probleme schafft.

Will ich wirklich alle Replies von jemandem sehen, auch wenn ich den anderen involvierten Accounts nicht folge?

@umrath Das ist genau die Einschränkung, die ich noch nicht erwähnt habe 😅: Replies landen nur in Deiner Timeline, wenn Du der Autor:in und der Person, auf deren Toot geantwortet wurde, folgst.

@marco Ok, aber dann habe ich das Problem andersrum:
Wenn ich einen Toot boosten und dabei kommentieren will, muss ich das doch wieder manuell zusammenstückeln, weil ansonsten zwar der separate Boost, nicht aber der Kommentar sichtbar ist.

@marco
Aber damit nichts, was man nicht ändern könnte.

Bei hinreichend Bedarf wird das dann eben clientseitig implementiert.

@umrath @marco Theoretisch "reicht" der Kommentar. Ich (und vermute die meisten Leute auch) klicke dann einfach auf den Kommentar und lesen den Thread.

@Segebodo @marco

Du siehst den Kommentar ja gar nicht, wenn du nicht beiden Seiten folgst.

Die einzige Möglichkeit, um zu kommentieren, so dass es alle sehen, ist ein dedizierter Toot mit Link auf den Tread.
So, wie es früher bei Twitter auch war.
Mit den gleichen Nebenwirkungen.

@umrath

Verstehe ich nicht. - Wenn man auf einen Boost klickt, dann sieht man doch die volle Konversation und kann dann entscheiden, ob bzw. wie man daran teilhaben möchte. Darüber kann man dann logischerweise auch neue Menschen kennenlernen. :mastoface_with_rolling_eyes:

@Segebodo @marco

@h2owasser @Segebodo @marco man sieht aber nicht (zumindest auf den ersten Blick nicht) warum ich es boosted habe.

Nicht alle Boosts heissen „das ist cool und gefällt mir“.

@umrath

Ich finde, dass es Sinn macht, wenn man Reichweite für positive Beiträge vergibt! Negative Beiträge gehören ggf. sachlich, persönlich und im Thread klargestellt. Für krasse Fälle gibt es noch die Instanzadmins.

Ich glaube, dass das der Grund ist, warum es hier so heimelig ist.

#Fediverse
#Aufmerksamkeitsoekonomie

@Segebodo @marco

@Segebodo @marco

Nehmen wir als Beispiel diese Diskussion.

Wenn ich das teilen und mit dem Kommentar

"Das ist eine wirklich interessante Diskussion zur Technik von Mastodon und den Hintergründen. Lesenswert!"

versehen will, dann muss ich das zu Fuß machen, den Link darmstadt.social/@marco/108200 herauskopieren, etc.

Damit wäre die Idee der Nichtimplementierung komplett ausgehebelt und ich hätte, was ich brauche.

Was bringt das?

@umrath @marco Also in dem würde ich sagen tut's ein boost auch. Denn du willst ja, dass mehr Leute das angucken.

Die zusätzlichen Infos waren i.d.F. nicht unbedingt nötig.

Trotzdem weiß ich, es gibt Fälle, wo es gebraucht wird und da nimmt man halt einen Link
Bei Blog-Beiträgen oder News-Artikeln reicht ein Link ja auch. Und es gibt ja auch die Link-Vorschau.

Ich sehe da kein Problem.

@Segebodo @marco

Kein Problem. Aber eine Hürde, die nicht nötig ist.

(Das Beispiel war ja nur exemplarisch.)

@umrath @marco Wenn die Hürde für einen besseren Kommunikationsziel sorgt, ist sie gut. Sonst nicht. Ob das der Fall ist, kann ich leider nicht beurteilen. Ich sehe nur den Kommunikationsstil von einigen Leuten auf Twitter und ich bin hier glücklicher.

@Segebodo @marco

Ich habe noch nie erlebt, dass eine kleine technische Hürde (die praktisch gar nichts verhindert) irgendwie dazu beigetragen hätte, den Kommunikationsstil zu verbessern.

Twitter hat nicht viel anders ausgesehen als Mastodon, als die Nutzerzahlen ähnlich waren.
Wenn die Trottel hier einfallen, fallen sie hier ein, völlig egal, ob du nun Retweets mit Kommentar hast, oder nicht.

@umrath @marco Du kannst deine Reply boosten. In dem Punkt ähnlich wie auf birdsite

@project1enigma @marco

Ich kann nicht mit Kommentar boosten.
Das war lange ein Problem bei Twitter, bis es endlich gelöst wurde.

@umrath @marco Da stimme ich dir zu. Hab das retweeten mit Kommentar bei Twitter immer als ein "über etwas reden" anstatt an einer Diskussion mit teilzunehmen gesehen. Da der Autor eines Tweets, welche kommentiert und retweetet wurde, meines Wissens nach, ja auch nur über den Retweet und nicht über den Kommentar informiert wurde.

@stephanszone @umrath @marco Bei Twitter kann der Autor beim Ansehen der Retweets nochmal zwischen "Zitaten" und "einfachen" Retweets unterscheiden, bei den Benachrichtigungen werden aber beide Varianten als Retweet kategorisiert.

Bei Links auf den Originalbeitrag wird aber auch das Antworten etwas verkompliziert, weil man dabei ggf. die Instanz wechselt.

@anthra @marco

Es geht um boosten mit Kommentar (ein Vorgang).

Das ist etwas grundsätzlich anderes, als ein boost und ein dedizierter Kommentar.

@umrath Unter uns: Mich hat das auch lange gestört/irritiert. Aber es geht dann doch irgendwie. Und eigentlich finde ich es inzwischen echt gut.

@marco Na klar geht es irgendwie. Ich kann das manuell erreichen.

Ist das schön? Nein?
Lässt sich das ändern? Klar!

@umrath Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Technisch ist das einfach, klar. Aber sozial gewünscht ist es eben nicht.

@marco aktivistisch betrachtet auch eher schwierig, grad für viele marginalisierte Menschen die Aufklärung betreiben ist das eher hinderlich.

@Captainfoody Das ist in der Tat ein Argument. Ich habe allerdings auch den Eindruck, dass man hier auf Mastodon auch mit kleinen Follower:innezahlen eine ganz gute Reichweite bekommt (Dank lokaler Timeline und viel mehr direkter Interaktion). Auf jeden Fall ist der Einstieg hier in meiner Wahrnehmung deutlich einfacher als auch Twitter.

@marco man muss erstmal hier reinkommen, das ist richtig.
Ich sehe einigen Dingen kritisch aber lass mich gern bisher vom Gegenteil hier überzeugen.

Hat ja alles Vor und Nachteile

@marco danke, auch die übrigens Blogbeiträge sind sehr erhellend. cc @derchc

@marco Tja ist halt trotzdem Nonsens. Einen Post verlinken kann ich ja trotzdem. Ist dann de facto auch nichts anderes als ein Quote Tweet, der eine extra Klick macht auch keinen so großen Unterschied, nur unnötig unschöner ohne die Vorschau.

Und extra Nachteil: die dergestalt verlinkte Person kriegt keine Benachrichtigung über den de facto QT und hat so nichtmal die Möglichkeit, darauf zu reagieren.

QT sind also effektiv problemlos möglich: aber halt mit allen Nachteilen, ohne viele Vorteile.

@amberage fair point. Das geht schon. Aber es wird von Mastodon auch nicht beworben oder einfach gemacht, das zu tun.

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